Druckversion -  Sonntag, 1. August 2010
Druckversion der Seite "Zum Schmunzeln"  
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Noah, Urvater der Winzer und erster Säufer

Noah ist glücklich, glücklich wie noch nie.

Die handgroßen Blätter an den Rebstöcken wollen tanzen, und ihr Rauschen klingt wie Musik in seinen Ohren. Die Sonnenstrahlen meinen es noch einmal gut mit den prallen Trauben.

 

Bald wird es Zeit für die neue Ernte. Wein braucht Geduld, das wusste Noah, als er nach der Sintflut aus der Arche trat und das geschundene Land sah. Das Wasser hatte es zwar fruchtbar gemacht, aber auch verheerende Verwüstungen angerichtet.

 

Heute hat Noah sich wieder einen Krug gefüllt, und der rote Saft schmeckt so köstlich wie noch nie. Mit jedem Schluck spürt er die Kraft der Sonne, schmeckt er die süßliche Würze des neuen Gartens. Und mit jedem Becher wird es ihm leichter ums Herz. Mit unendlicher Sanftheit beginnt der Rebensaft Seele und Verstand einzulullen.

 

Schon tanzen die Beine wie von selbst durch die Reihen der Rebstöcke. Bald dreht sich sein Weinberg um ihn. Tränen des Glücks rollen über die Wangen. reiheit atmen. Splitternackt, mit einem Lächeln im Gesicht schläft Noah schließlich in seinem Zelt ein.

 

Noah gilt als erster Weinbauer und Trunkenbold der Bibel (Mose 9, 20-21). Doch ausgerechnet mit ihm schließt Gott den neuen Bund. Ich bin sicher, dass Noah sich bei seinen Varnhalter Nachfahren wohlfühlen würde, auch mit unserem Varnhalter Wein glücklich wäre und ihm sicherlich auch schmecken würde.

 


Was ist Erfolg?

Erfolg heißt.

 

Oft und viel Lachen;

Die Achtung intelligenter Menschen

Und die Zuneigung von Kindern gewinnen;

Die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen

Und den Verrat falscher Freunde ertragen;

 

Schönheit bewundern,

In anderen das Beste finden;

Die Welt ein wenig besser verlassen,

Ob durch ein gesundes Kind,

Ein Stückchen Garten

Oder einen kleinen Beitrag zur

Verbesserung der Gesellschaft;

 

Wissen, daß wenigstens das Leben eines anderen

Menschen leichter war, weil du gelebt hast;

 

Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben!

Ralph Waldo Emerson

 



Goethe und das erste Schorle

 

Die Herren am Nebentisch machen sich darüber lustig, daß Goethe Wasser in den Wein gießt.

 

Seine Antwort darauf:

 

Wasser allein macht stumm,

das beweisen im Wasser die Fische.

Wein allein macht dumm,

das beweisen die Herren am Tische.

Weil ich beides will nicht sein,

gieße ich Wasser in den Wein.



Essen und Trinken....

 

Essen macht viel breiter

    Und hilft zum Himmel nicht

 

                   Es kracht die Himmelsleiter

                   Kommt so ein schwerer Wicht

 

Das Trinken ist gescheiter

     Das schmeckt schon nach Idee

 

Da braucht man keine Leiter

das geht gleich in die Höh!

 

Josef Freiherr von Eichendorff


Frauen und Wein

 

 

Wein und Frauen – allerwegen –

Die muß man auch richtig pflegen!

 

Man muss sie lassen stürmisch gären,

in Ruh sich setzen lassen, klären:

 

Man darf sie niemals –ohne Spaßen-

In Essig übergehen lassen!

 

Kurz, man muß ihnen stets hofieren,

Nach jeder Trübung sie filtrieren.

 

Dann bleiben sie uns schön und jung,

voll Anmut, Feuer, Kraft und Schwung!

 

Wer aber schaut zu tief ins Glas,

und Frauen liebt im Übermaß –

 

Wer nicht bei einer Sorte bleibt –

Und gern die Abwechslung betreibt –

 

Statt brav zu sein als treuer Vater:

Den quält mit recht alsbald der Kater!

 

Darum bewährt sich jederzeit

Bei Frau´n und Wein: Beständigkeit!



Der Philosophieprofessor und der Wein

 

Ein Philosphieprofessor stand vor seiner Klasse und hatte einige Sachen vor sich liegen. Als die Vorlesung begann, begann er wortlos  ein großes Gurkenglas mit größeren Steinen ca. 8cm zu füllen. Dann fragte er die Studenten, ob sie glaubten, dass das Glas voll wäre. Sie stimmten zu, das Glas wäre voll.

 

Dann holte der Philosophieprofessor aus seiner rechten Jackentasche kleine Kieselsteinchen, und ließ sie auf das Glas rieseln. Natürlich sickerten die Kieselsteinchen zwischen den Steinen hindurch. Dann fragte er wieder die Studenten, ob das Glas voll wäre. Sie stimmten wiederum zu. Der Professor lachte und holte aus seiner linken Jackentasche eine Tüte mit Sand, die er auf das Glas streute, während er es leicht schüttelte. Natürlich füllte der Sand alle Zwischenräume aus.

 

Nun sagte er, ich möchte, dass Sie sich vorstellen, das hier wäre euer Leben: Die großen Steine sind die wichtigen Dinge in euerm Leben, eure Familie, eure Partner, eure Gesundheit, eure Kinder – Dinge, die euch bleiben, die euch erfüllen, wenn auch alles andere verloren geht

 

Die Kieselsteinchen sind die anderen Dinge, wie euer Beruf, euer Haus, euer Auto.

 

Der Sand, ist alles andere um euch, das ist das Alltägliche, das Unwichtige.

 

Wenn ihr jetzt den Sand zuerst in das Glas füllt, habt ihr kein Platz mehr für die größeren Kieselsteine, oder die großen Steine.

 

Das gleiche passiert in eurem Leben: Wenn ihr eure Energie oder eure Zeit für das Unwichtige, für die alltäglichen Dinge verwendet, habt ihr keinen Raum für die wichtigen Sachen. Spielt mit euren Kindern, geht zu den Vorsorgeuntersuchungen, nehmt euch Zeit für euren Partner, es bleibt noch genug Zeit für eure Arbeit, den Hausputz, oder sonstige Verpflichtungen.

 

Beachtet die großen Dinge, die Steine, sie sind das, was wirklich zählt, der Rest ist nur Sand.


Könnt ihr diese Gedanken nachvollziehen?

In diesem Moment stand ein Student auf  - wahrscheinlich ein Varnhalter - und ging zum Glas des Professors, von dem alle überzeugt waren, dass es voll sei, öffnete eine Flasche Wein, schüttete sie langsam in das Glas und erklärte dem Professor und seinen Kollegen:

Im Prinzip ist es gleich, wie voll euer Leben ist:
Es lässt euch immer noch Raum für eine gute Flasche Wein!

 

 


Ratschlag für gutes Trinken

 

Ratschlag für gutes Trinken

 

Carl Zuckmayer

 

O trinke nie um etwas zu vergessen.

Es sinkt nur um so schwerer in dich ein.

Und trinke lieber bei und nach dem Essen:

Zuerst ein klarer Schnaps, dann Bier, dann Wein

 

Viel besser ist, beim Trunk sich zu erinnern.

Die Seele spinnt wenn man gelassen säuft,

ein zart Gewebe, gleich den Seidenspinnern,

dieweil die Rede hin und wider läuft.

 

Zwiefache Gnade ist, zu zweit zu trinken,

und sich die höchste Freude anzutun,

Bis dann die beiden auf ein Lager sinken,

wo sie gesättigt miteinander ruhn.

 

 

Am Besten trinkt sich’s im vertrauten Kreise,

um einen Tisch gesellt, daran man lang

und müßig sitzt, mit faulem Fleiße

einander steigernd bis zum Pansgesang!

 

Vermeide stets, dich einsam zu besaufen,

und lass es bleiben wenn du traurig bist!

Doch laß getrost dich voll und voller laufen,

wenn dir so ist, wie mir es immer ist!

 

Hör auf, wenn dir im Kopf die Bienen sausen,

Hör auf, wenn Ärger oder Scham dich plagt.

Doch segne jenes ungeheure Brausen

Windstiller Nächte, kurz bevor es tagt.

 


Die Zeit vergeht, die Sterne scheinen...

Ach wie so nah ist doch die Ferne,

jenem Manne der erkennt,

daß ihn von der Welt der Sterne,

oft nur die Kellertreppe trennt!

 

"Das Gras wächst nicht schneller,

auch wenn man daran zieht!"

 

Die Grünen

 

 

 

Und zum Schluß immer dran denken:

 

Die Zeit vergeht - wie schnell ist nichts getrunken!



Die Zeit vergeht,


Der Opa aus der Pfalz

 

Der Opa trinkt viel zu viel Woi

Ei loss en doch soi

Hauptsach er is vom Roi

 

vor der negscht Kerwe

muß er dro schterwe

 

un mir erwe!!!



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